Allgemeine Tipps für Eltern zu Schule und Erziehung

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https://www.bildung-forschung.digital/de/alle-mint-angebote-eltern-und-lehrer-aufgepasst-2916.html 
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https://www.donbosco-medien.de/zusammendaheim/c-699 
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Angst bei Schulkindern

Formen der Angst:

  • Lern- und Leistungsangst (Prüfungsangst)
  • Angst vor „schlechten“ Noten und Versagen
  • Angst vor Lehrkräften oder Mitschülern
  • Angst vor Mobbing
  • Angst vor Trennung von Bezugspersonen

Das können Sie tun:

  • Verbringen sie mit Ihrem Kind Zeit, in der es nicht um Schule geht.
  • Fördern Sie das Selbstwertgefühl Ihres Kindes durch Hobbys, Sport, Freunde und regelmäßigen Kontakt mit Verwandten.
  • Reduzieren Sie den Stress Ihres Kindes durch Freiräume und Zeiten der Entspannung.
  • Hören Sie Ihrem Kind zu und pflegen Sie Rituale wie Vorlesen vor dem Einschlafen, Zeit zum Reden oder Beten.
  • Nehmen Sie die Ängste ernst und unterstützen Sie es bei der Bewältigung oder dem Aushalten der Angst.
  • Stellen Sie sich die Frage, ob Sie Ihr Kind überbehüten.
  • Unterstützen Sie Ihr Kind einfühlsam bei den Hausaufgaben und beim Lernen.

Gespräche führen:

  • „Was genau macht dir Angst?“
  • „Ich bin sicher, dass du das schaffen kannst.“
  • „Was könnte Dir helfen?“
  • „Wir sind glücklich, dass wir dich haben. Wir werden immer für dich da sein.“
  • „Ich kann dich verstehen, ich hatte als Kind auch Angst.“

Was Sie vermeiden sollten:

  • Beschützen Sie Ihr Kind nicht zu sehr (z.B. zu schnell Entschuldigungen schreiben), Sie unterstützen so das Vermeidungsverhalten Ihres Kindes.
  • „Belohnen“ Sie die Angst Ihres Kindes nicht, indem Sie es verwöhnen, da es sonst den Angst auslösenden Situationen möglichst aus dem Weg gehen wird.
  • Durch Sätze wie „Stell Dich nicht so an!“ könnten Sie dazu beitragen, dass das Kind seine Angst verdrängt.
  • Dramatisieren Sie die Angst nicht durch Sätze wie „Das ist ja schrecklich, du Armer!“, weil dann das Kind keine Strategien entwickelt, die Angst zu überwinden.
  • Machen Sie das Problem Ihres Kindes nicht zu Ihrem eigenen, sondern unterstützen Sie es darin, eigene Lösungen zu finden.

Hier finden Sie Hilfe:

  • Schulsozialpädagoge
  • Beratungslehrkraft der Schule
  • Schulpsychologin
  • Kinderarzt
  • Familienberatungsstelle

!!! Hören Sie Ihrem Kind oft und genau zu !!!

nach: Recht und Schulmanagement, April 2020

Computerspielsucht vorbeugen

In Deutschland ist im Moment jeder 12. Junge oder junge Mann (8,4%) computerspielsüchtig, bei Mädchen und jungen Frauen liege diese Zahl bei 2,9%. Diese Sucht ist von der Weltgesundheitsorganisation als Krankheit anerkannt.

10 goldene Regeln, um Ihr Kind vor Computerspielsucht zu schützen:

  • Computerspielen ist nicht pauschal schlecht. Es gehört zu unserer Zeit. Verdammen Sie es deshalb nicht generell, doch führen Sie genaue Regeln ein, was wie lange gespielt werden darf.
  • Lenken Sie den Spiele-Konsum in geregelte Bahnen und erlauben Sie z. B. nicht, dass Ihr Kind das Abendessen am PC einnimmt.
  • Benutzen Sie das Computerspielen nicht als „Parkmöglichkeit“, um Ihr Kind zu beschäftigen, oder als Belohnung.
  • Seien Sie Ihrem Kind ein Vorbild. Wenn Sie selbst einen Großteil Ihrer Freizeit vor dem Bildschirm verbringen, wird sich Ihr Kind ähnlich entwickeln.
  • Wenn Sie merken, dass Ihr Kind zunehmend weniger vom PC abgehalten werden kann, schenken Sie keine Computerspiele mehr zum Geburtstag oder zu Weihnachten.
  • Versuchen Sie, gelassen und dennoch konsequent aufmerksam darauf zu reagieren, dass das Computerspielen für Ihr Kind immer wichtiger wird.
  • Führen Sie Regeln ein, sobald das Kind mit Computerspielen beginnt.                Achtung! Nicht das Aufstellen von Regeln ist schwierig, sondern die Überwachung der Einhaltung.
  • Vereinbaren Sie feste Computerzeiten, die eisern eingehalten werden müssen.         10 Stunden in der Woche sollten hierbei das Maximum sein.
  • Erleichtern Sie das Einhalten der Regeln u. a. dadurch, dass Ihr Kind weder Fernseher noch Computer in seinem Zimmer hat. Sie können den Spielekonsum sehr viel besser überwachen, wenn die Geräte in einem Gemeinschaftsraum stehen.
  • Bieten Sie Ihrem Kind Alternativen zum Computerspielen und fördern Sie andere Interessen.

7 deutliche Symptome helfen Ihnen zu erkennen, ob Ihr Kind auf dem Weg zu einer Computerspielsucht ist:

Mein Kind …

  • spielt immer häufiger und länger Computerspiele.
  • vernachlässigt andere Aktivitäten zugunsten des Computerspielens.
  • verringert die Kontakte zu Freunden.
  • und ich geraten in Streit, wenn das Spielen beendet werden soll.
  • macht Computerspiele immer häufiger zum Gesprächsinhalt.
  • beginnt, heimlich zu spielen.
  • fühlt sich unwohl oder wird unruhig, wenn es nicht am Computer spielen kann.

Nehmen Sie jedes Symptom ernst und steuern Sie mit einer klaren Haltung und mit Konsequenzen gegen.

nach „Schulleitung intern“ KW 22/2018

Welches Buch passt für mein Kind?

  1. Achten Sie auf die Vorlieben Ihres Kindes: Sachbücher, Comics oder Geschichten?
  2. Das Buch sollte sich um die Lebenswelt und/oder die Interessen des Kindes drehen. (Natur, Tiere, Technik, Freundschaft, Abenteuer, Hobby)
  3. Langsame Leser brauchen Bücher mit vielen Fotos oder Zeichnungen, um die Lust am Lesen zu fördern.
  4. Der Druck sollte groß und in einer gut lesbaren Schrift gehalten sein, auch wenn das Kind bereits aus dem „Erstlesealter“ heraus ist.
  5. Das Buch sollte nicht zu dick sein, da solche Bücher langsame Leser eher abschrecken.
  6. Achten Sie auch darauf, was die Freunde oder Freundinnen ihres Kindes lesen, damit das Buch auch „cool“ ist und es „mitreden“ kann.

„Bewegung ist Leben“

von der Bedeutung des Sportunterrichtes

Sport und Bewegung sind entscheidend für eine harmonische körperliche, geistige, seelische und soziale Entwicklung unserer Kinder und somit auch für ihr schulisches Lernen.

Wichtige Gründe für eine regelmäßige Teilnahme am Sportunterricht:

  • Für viele Kinder ist der Sportunterricht das einzige Bewegungsangebot.
  • Der Sportunterricht setzt wichtige Entwicklungsanreize.
  • Bewegung fördert die Konzentrationsfähigkeit.
  • Der Sportunterricht führt zu einem positiv-realistischen Selbstbewusstsein.
  • Der Schulsport ermöglicht wichtige Gemeinschaftserlebnisse.
  • Im Sportunterricht können die Kinder ein positives Verhalten in der Gruppe lernen.
  • Die Kinder lernen, mit Sieg und Niederlage umzugehen.
  • Die Kinder lernen Risiken auch beim Spielen (Spielplatz … ) einzuschätzen.
  • Der Schwimmunterricht ist bei uns wegen der vielen Seen besonders wichtig.

nach der Broschüre „Bewegung ist Leben“ des Aktionsbündnisses für den Schulsport

Gefahr für Kinder durch Tabakrauch im Auto

Tabakrauch ist ein Gemisch aus vielen giftigen und krebserzeugenden Substanzen, das die Kinder, die mit im Auto sitzen zwangsläufig einatmen.

Dieses „Passivrauchen“ kann zu Lungenkrebs und schweren Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems führen.

Kinder sind hier in besonderem Maße gefährdet, da sie öfter atmen als Erwachsene und ihr Entgiftungssystem noch nicht ausgewachsen ist. Bei Säuglingen erhöht sich die Gefahr des „plötzlichen Kindstodes“.

Das Rauchen im Auto ist insbesondere für mitfahrende Kinder deshalb so belastend, weil das Raumvolumen so klein und daher die Schadstoffbelastung so hoch ist. Zudem ist die Belüftungssituation auf der Rückbank meist wesentlich schlechter als auf den Vordersitzen. Die Belastung im Innenraum eines „Raucherautos“ beträgt häufig ein Vielfaches der Belastung in einer durchschnittlich verrauchten Bar.

Die schädlichen Substanzen lagern sich aber auch auf den Oberflächen im Auto ab und sind auch dann noch vorhanden, wenn aktuell nicht geraucht wird. Nikotin reagiert dabei mit anderen Schadstoffen und bildet zusätzlich spezielle krebserzeugende Stoffe.

nach der Broschüre „Fakten zum Rauchen“ des deutschen Krebsforschungszentrums

Kinder müssen den verantwortlichen Umgang mit Fernsehen, Computer und Handy lernen!

(nach einem Referat von Frank Gulden, Traunstein)

Die Medien gehören heute zum Lebensalltag aller Kinder. Deswegen müssen Kinder und Jugendliche von Eltern, Schule und Erziehungsverantwortlichen zu einer sachgerechten Mediennutzung befähigt werden.

Tipps und Empfehlungen

  • Bleiben Sie mit den Kindern im Gespräch und zeigen Sie Interesse!
  • Stellen Sie Regeln auf und achten Sie auf die Einhaltung!
  • Seien Sie ein Vorbild im Umgang mit Medien!
  • Zeigen Sie Bereitschaft, von Ihren Kindern zu lernen!
  • Geben Sie Ihren Kindern möglichst viele Anregungen zu verschiedenen Freizeitaktivitäten!

Gefährdende Inhalte im Internet

  •  extremistische und rassistische Propaganda
  •  Pornografische Inhalte
  •  Gewalt verherrlichende Inhalte
  •  Verherrlichung von Magersucht und Suizid

Tipps und Empfehlungen

  •  Gespräche mit den Kindern führen
  •  technische Schutzmaßnahmen ergreifen
  •  Information an die Schule weitergeben
  •  Meldung an Beschwerdestellen
      (http://www.jugendschutz.net/)

Chatten bzw. Social Networks

Tipps und Empfehlungen

  •  Sicherheitsregeln sollten besprochen werden!
  •  Kinder sollten sich niemals mit einem
      Chat-Partner treffen!
  •  Eltern sollten Chat-Räume kennen lernen!
  •  Eltern sollten sichere Chat-Räume vorschlagen!
  •  Probleme sollten besprochen werden!
  •  Chat-Zeiten sollten beschränkt werden.
  •  Sicherheitseinstellungen sollten eingerichtet werden!

Werbung, online-Handel und kostenpflichtige Angebote

Tipps und Empfehlungen

  •  Vorsicht bei Downloads u. Anmeldungen!
  •  Vor einer Registrierung die Allgemeinen
      Geschäftsbedingungen lesen!
  •  Bei „Reinfall“ Widerspruch einlegen und Beweise  sichern!
  •  Bei Mahnungen oder Drohungen  Rechtsbeistand suchen!
  •  Vorsicht bei so genannten Gewinnmitteilungen!

Was macht Computerspiele so reizvoll?

  • Computerspiele fragen vielfältige und unterschiedliche Fähigkeiten ab.
  •  Computerspiele kombinieren die Eigenschaften anderer Medien miteinander.
  •  Es wird die Möglichkeit geboten, das eigene Hobby oder eigene   Wunschträume virtuell zu erleben.
  •  Es geht um Macht und Wettbewerb. 
  •  Kommunikation und soziale Gemeinschaft kann erlebt werden.
  •  Computerspiele sind leicht verfügbare Mittel gegen Langeweile.

Tipps und Empfehlungen

  •  Interesse zeigen und im Gespräch mit den Kindern bleiben!
  •  Nur Spiele kaufen, die ein Alterskennzeichen durch die USK haben! (www.usk.de)
  •  Verbindliche Regeln über die Zeitdauer und Nutzung von Computerspielen treffen!
      è im Grundschulalter max. 30 Min./Tag      (www.bundespruefstelle.de)
  •  Bestimmte Tageszeiten „spielfrei“ halten!
  •  Kreative und sportliche Aktivitäten fördern!

Lesen – eine gemeinsame Aufgabe für Elternhaus und Schule

Therapeuten sprechen von einer Medienverwahrlosung. 70% der Eltern in Deutschland stellen ihren Kindern ein Fernsehgerät ins Zimmer. Kinder sehen Filme bis spät in die Nacht! Machen Sie das Bücherregal zum Mittelpunkt ihres Wohnzimmers!

Dazu 9 Tipps zum Lesen:

  • Ich lasse mein Kind in Ruhe Bücher anschauen und darin blättern.
  • Ich genieße das gemeinsame Lesen und die Atmosphäre.
  • Ich lasse mein Kind mit entscheiden, was wir lesen.
  • Ich nehme mir Zeit zum Zuhören beim Erzählen und Vorlesen.
  • Ich richte mit meinem Kind eine Bücherecke / ein Bücherregal im Kinderzimmer ein.
  • Mein Kind lasse ich auch in Büchern lesen, die mir nicht hundertprozentig gefallen.
  • Mein Kind darf Bücher auch in den Garten oder ins Schwimmbad mitnehmen.
  • Mein Kind soll selbst Bücher aussuchen lernen.
  • Mein Kind und ich vereinbaren eine regelmäßige Bücherzeit.

(Zehn Minuten pro Tag sind auch schon was!).

  • Wenn mein Kind lesen kann, lasse ich es zehn Minuten am Tag vorlesen.
  • Wir lesen gemeinsam: ICH eine Seite – DU eine Seite
  • Gehen Sie regelmäßig in die Bücherei.

Vorlesen stärkt die Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind und fördert dessen sprachliche Entwicklung.

Tipps ums Vorlesen:

  • Suchen Sie sich mit Ihrem Kind einen gemütlichen Platz.
  • Nehmen Sie sich Zeit und vermeiden Sie elektronische Störungen.
  • Machen Sie Vorlesen zum Ritual.
  • Lasse Sie Fragen und Gespräche zu. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über den Inhalt.
  • Auch wenn Ihr Kind schon lesen kann, lesen Sie ihm weiter vor!

5 Tipps für eine ausgewogene Erziehung

  1. Vermeiden Sie Extreme!                                                                                                        In der Erziehung ist das Beste nicht ein „entweder/oder“, sondern die Ausgewogenheit: Der autoritäre Stil ist ebenso schädlich wie der verwöhnende. Denn Drohungen und Strafen schüchtern das Kind ein und haben oft Nebenwirkungen, z. B. wird es ängstlich. Bei zu viel Freiraum tyrannisiert es die Eltern. Es lernt nicht, sich in eine Gemeinschaft einzuordnen. Die Kunst der Erziehung besteht in der richtigen Balance zwischen Freiheit und Grenzen.
  • Hören Sie aktiv zu: Das Kind verstehen                                                  Konflikte zwischen Kind und Eltern schaukeln sich oftmals auf, weil das Kind sich nicht verstanden fühlt. Wenn Eltern vorschnell den Wunsch eines Kindes ablehnen, fängt das Kind an, sein Anliegen mit Quengeln, Weinen und Schreien durchzusetzen. Die Eltern halten dies oft nicht aus und geben nach. Was hat das Kind für künftige Auseinandersetzungen mit den Eltern gelernt? „Ich muss weinen, dann werden meine Wünsche erfüllt.“ So wird es diese Verhaltensweise immer häufiger einsetzen.                                                                      Empfehlung: Verschaffen Sie sich Zeit für reifliches Überlegen. Möchte Ihr Kind z. B. ein neues Handy haben, lassen Sie sich genau erklären, worum es geht und weshalb Ihrem Kind das so wichtig ist. Kontern Sie nicht mit Gegenargumenten. Hören Sie vielmehr „aktiv“ zu. Nehmen Sie also erst einmal alle Aussagen des Kindes auf. Fassen Sie das Gehörte zusammen: „Es ist dir also besonders wichtig dieselbe Marke wie dein Freund zu besitzen, damit du nicht ausgelacht wirst? Ich werde mir das überleben und mit deinem Vater besprechen. Wir reden dann morgen nach dem Abendessen noch einmal darüber.“
  • Senden Sie „Ich-Aussagen“: Selbst verstanden werden                                  Ein weiterer wichtiger Faktor in der Kommunikation zwischen Eltern und Kind ist die Art und Weise, wie Kritik formuliert wird. „Wieso sind die Hausaufgaben nicht fertig? Du bist ein Trödler.“ Dies ist eine „Du-Aussage“. Mit dem „Du bist …“ wird dem Kind eine Eigenschaft zugeschrieben. Es übernimmt diese Sicht in sein Selbstbild und wird diese Rolle auch weiterhin aufrechterhalten. Andererseits fordert diese Zuschreibung zu einer Rechtfertigung heraus, dass es kein Trödler sei. Meist entsteht daraus eine Endlosdiskussion, die zu keiner Lösung führt.                                  Empfehlung: Verwenden Sie sogenannte „Ich-Aussagen“. Damit drücken Sie aus, was das Verhalten des Kindes bei Ihnen bewirkt: „Ich ärgere mich, dass du die Hausaufgaben noch immer nicht fertig hast. Die Zeit bis zum Arztbesuch wird knapp. Ich erwarte, dass du sofort beginnst.“ Mit solchen Ich-Botschaften signalisieren Sie Ihrem Kind, dass Sie nicht das Kind als Person ablehnen, sondern eine bestimmte Verhaltensweise, und dass diese bei Ihnen etwas auslöst. Dies macht es dem Kind leichter, sich zu verändern.
  • Vermeiden Sie Diskussionsfallen: Klar bleiben                                        Tappen Sie nicht in die Diskussionsfalle, wenn Ihr Kind sich rechtfertigt und anfängt, Sie überzeugen zu wollen, z. B. „Das sind doch meine Hausaufgaben und ist meine Zeit. Da brauchst du dich doch nicht zu ärgern.“ Fangen Sie nicht an zu argumentieren. Betonen Sie stattdessen noch einmal, welches Verhalten Sie erwarten. Geben Sie Ihrem trödelnden Kind Starthilfe, z. B. indem Sie mit ihm gemeinsam den Hausaufgabenberg in kleine Portionen aufteilen.
  • Handeln Sie konsequent: Gesagtes gilt                                                     Manchmal stehen beim Kind die momentanen Bedürfnisse so im Vordergrund, dass es sich auf all dies nicht einlässt. Dann ist eine klare Grenzziehung mit einem eindeutigen Gebot oder Verbot notwendig. – Konsequenz ist einer der wirkungsvollsten Erziehungsgrundsätze.

Quelle: Schulleitung intern

Zähne putzen ist wichtig!
Hier einige Tipps:

  • Mindestens zweimal täglich 3 Minuten Zähneputzen! Morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Zubettgehen
  • Zähneputzen nach der KAI-Methode.
    K=Kauflächen
    A=Außenflächen
    I=Innenflächen
  • Die Zähne sollten mit kleinen, kreisenden Bewegungen geputzt werden.
  • Das richtige „Handwerkzeug” ist wichtig!
  • Kinderzahnbürste verwenden und spätestens nach 3 Monaten austauschen!
  • Kinderzahnpasta benutzen!
  • Auf die richtige Ernährung achten und Zucker und Fette vermeiden!
  • Das beste Getränk an einem Schulvormittag ist Wasser, da es keine Säure enthält und die Zähne nicht angreift!
  • Auch Karies bei Milchzähnen muss behandelt werden, denn tiefer gehende Zerstörungen der Milchzähne kann auch das Aussehen, die Sprache und das Kauen beeinträchtigen und zu Platzproblemen für die nachwachsenden Zähne führen.
  • Zweimal im Jahr zum Zahnarzt gehen!

Weitere Informationen:

http://www.lagz.de/index.php/mundgesundheit